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Wie kann ich positive Emotionen fördern?

Kennst du das? Es gibt so Tage, da scheint sich der Rest der Welt gegen dich verschworen zu haben. Morgens schon mit dem linken Fuß aufgestanden, einfach mies drauf – ohne bestimmten Grund. Und dann auch noch die unfreundliche Kassiererin im Supermarkt und die blöde Glastür gegen die du fast gerannt wärst. – Also wirklich: immer muss man sich soviel ärgern! Den netten Busfahrer, der gewartet hat, damit du noch einsteigen kannst, hast du ebenso ausgeblendet wie die aufmerksame Bedienung im Café und die großzügige Unterstützung eines Kollegen.

Du merkst schon, worauf ich hinaus will. Manchmal reicht schon eine negative Emotion aus, und unser Augenmerk ist auf die Minus-Checkliste gelenkt. Dann ist es hilfreich, einfach einmal innezuhalten und sich dieser Tatsache bewusst zu werden. Du hast die Wahl: Entweder weiterhin ärgern und missmutig sein oder zu sagen: “ STOPP! Ich mache es anders. Ich lasse das Gefühl des Ärgerns (kurzfristig) zu, aber mir nicht den ganzen Tag dadurch verderben.“ Und dann ist es an der Zeit, den Schalter umzulegen und den Blick zu richten auf das Schöne, Liebenswürdige, Fröhliche, Freundliche, Nette, die Kostbarkeiten, die Erfolge, das Positive – das es rund um uns herum gibt – es will nur entdeckt und wahrgenommen werden.

 

Positives Lebensgefühl fördern: Übung

Um bewusstes Hinschauen geht es auch bei der folgenden Übung, die – regelmäßig durchgeführt – das Wohlbefinden unterstützt.

 

 

Anleitung:

Zutaten: Ein paar Bohnen  🙂 oder was immer du nehmen willst und sich gut in der Hosen- oder Jackentasche transportieren lässt (Knöpfe, Kleingeld, Legosteine, Spielfiguren etc.)

Diese Bohnen gibst du in eine deiner Hosentaschen, bevor du außer Haus gehst. Und jetzt aufgepasst: Immer, wenn du etwas Erfreuliches erlebst, wenn dir etwas gut getan hat, etwas gut gelungen ist oder dir jemand wohlgesonnen war, nimmst du eine Bohne und steckst sie in die andere Hosentasche. Dies ist nun die Tasche für deine „Erfolgsbohnen“. Am Abend holst du deine Erfolgsbohnen aus der Hosentasche und zählst sie. Versuche dich zu erinnern, in welcher Situation du die Bohnen in diese Hosentasche gesteckt hast.  Mach dir Notizen in einem Erfolgstagebuch.  Laut Positiver Psychologie erzielen bereits 3 Bohnen (= 3 positive Ereignisse) Wirkung! Das schriftliche Festhalten unterstützt das Verankern zusätzlich. Es wird dir immer besser gelingen, deinen Blick auf das Schöne/Gute/Positive zu lenken und die entsprechenden Emotionen zu erleben, die dich im Allgemeinen stärken und im Besonderen auch deine Handlungsfähigkeit fördern, denn: Emotion und Motivation sind miteinander verknüpft – siehe Beitrag: Dranbleiben.Weiterkommen (das Schwungrad).

Wenn du verinnerlicht hast, dass deine Haltung bzw. Einstellung entscheidet, dass sich die Positiv-Liste füllt, brauchst du dazu keine Hilfsmittel wie Bohnen mehr.

 

Jede unserer inneren Einstellungen kann uns Probleme bereiten oder aber dazu beitragen, dass wir glücklicher werden.

Patanjali, Yoga Sutra 1.5

 

schaue das Schöne

Du kannst dir auch ein Motto ausdenken, das dir dabei hilft. Meines lautet:

SCHAUE DAS SCHÖNE.

Und deines?

Viele schöne Lichtblicke und bis bald!

 

 

 

Autor:

Österreich. *** Reflexionen zu Leben & Alltag: Persönlichkeit, Leben in Balance, Selbstmanagement, Gesundheit, Weisheitsgedanken, Kreativität, Lebensfreude.

Ein Kommentar zu „Wie kann ich positive Emotionen fördern?

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