Veröffentlicht in Allgemein, Persönlichkeit, Reflexion

Was glaubst du, wer du bist?!

Die Macht der Glaubenssätze.  Glauben. Mhm? Glauben heißt, nichts wissen. Ja –  das wird vielfach leicht herablassend so gesehen und doch ist glauben so ungemein stark: Bekanntlich kann dieser (der Glaube) ja sogar Berge versetzen. An etwas zu glauben, scheint wie ein inneres Kraftwerk zu sein (denken wir nur an den Placebo-Effekt). Glauben bedeutet auch: etwas für möglich halten und das wiederum ist eng verknüpft mit unserer Fantasie. Sich etwas vorstellen können, Möglichkeiten – Potenziale. Glauben: das innere Wissen.

Was glaubst du, wer du bist?!

Ohne Fleiß kein Preis.  Ich bin nur ein kleines Rädchen. Das Leben ist kein Wunschkonzert. Was glaubst du, wer du bist?! Was werden die anderen über dich denken? Dazu bist du viel zu ungeschickt! Das kann ich nicht! Wenn ich mehr Geld hätte, könnte ich …? Wenn ich schlanker wäre, hätte ich …

Na, kommen dir diese Aussagen irgendwie bekannt vor? Und? Ist es so?

Dazu  diese kleine Geschichte:
Ein Mann fand bei einem Spaziergang das Ei eines Adlers. Er nahm es mit nach Hause und legte es zu den Eiern einer Henne. Zusammen mit den Küken schlüpfte der Adler. Er wuchs mit ihnen auf und verbrachte sein ganzes Leben mit ihnen. Er lernte mit den Füßen zu scharren, Körner zu picken und zu gackern.
Gelegentlich tat er es auch den Hühnern gleich, flatterte etwas mit den Flügeln und flog ein paar Meter.
Eines Tages sah er am Himmel einen wunderschönen Vogel, der anmutig und kraftvoll durch die Lüfte flog. „Was ist das?“, fragte er die Hennen. „Das ist ein Adler, der König der Lüfte“, sagten diese. „Du bist eine Henne und kannst nicht fliegen“. Der Adler, der sich für eine Henne hielt, begnügte sich damit und starb eines Tages in dem Glauben eine Henne zu sein.
——

Ich finde, diese Geschichte ermutigt zur Selbsterkenntnis und führt uns vor Augen, wie Glaubenssätze uns prägen bzw.  beeinflussen.

Wie wir uns selbst sehen, hängt von unseren inneren Programmen ab. Programme, die teilweise in uns hineingeredet wurden („zappel nicht herum“, „mach das ordentlicher“, „sei nicht so vorlaut“, „sei pünktlich“ usw.)  und teilweise vorgelebt wurden.

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Es ist gut, immer wieder nach innen zu schauen/zu hören/zu fühlen, um in Verbindung mit sich selbst zu bleiben (Meditation, Visualisation, Arbeiten mit Symbolen, Traumtagebuch usw.).

Stay connected to your inner voice/wise

Denn nur so entdecken wir, was wir wirklich brauchen, wer wir wirklich sind. Wir entdecken unseren eigenen Kern, der sich unter vielen verschiedenen Schichten befindet. Anstelle von Schichten können wir auch von Rollen sprechen. Jeder von uns hat viele verschiedene Rollen im Drehbuch des Lebens. Die Rolle der Mutter/des Vaters/der Tochter/des Sohnes/der Studentin/der Verlagsfachfrau/des Polizisten/des Arztes/der Lehrerin/des Freundlichen/des Kritikers/der Macherin/der Stimmungskanone/des Beraters/der Helferin usw. Wenn wir einmal alle Rollen/Schichten weglassen, was bleibt dann übrig? Das Wesentliche. Unser Kern. Er ist die Quelle unserer inneren Weisheit, unserer ursprünglichen Motivationen.

Mit mentalen Techniken negative Glaubenssätze loslassen

Es ist ungemein befreiend und erleichternd belastende Glaubenssätze zu erkennen und die Fesseln, die sie uns auferlegen, zu sprengen. Ich spreche da aus Erfahrung. Mentale Techniken wie beispielsweise Visualisierung sind dabei äußerst hilfreich und wirksam.

Wie kannst du nun vorgehen?

  1. Inventur machen: Schreib alle (negativen) Glaubenssätze, die dich betreffen auf und überprüfe sie auf ihren Wahrheitsgehalt und ihre Auswirkungen auf dich indem du
  2.  zwei einfache Frage stellst: Ist das wirklich so? und: Leide ich darunter? 
  3. Auflösung der negativen Glaubenssätze durch geeignete Methoden (Näheres dazu in einem der nächsten Posts).

Hast du Glaubenssätze, die dich belasten und hemmen?  Welche Methoden kennst du oder wendest du an, um sie los zu lassen?

Alles Gute und bis bald!

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Autor:

Österreich. *** Reflexionen zu Leben & Alltag: Persönlichkeit, Leben in Balance, Selbstmanagement, Gesundheit, Weisheitsgedanken, Kreativität, Lebensfreude.

Ein Kommentar zu „Was glaubst du, wer du bist?!

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