Veröffentlicht in Allgemein, Inspiration, Kreativ

Kramen in der eigenen Schatzkiste. Teil 1

Die Schatzkiste öffnen – Kreativität als Ressource entdecken.

Einfach mal drauflos malen, töpfern, zeichnen, stricken, häkeln, filzen, drucken, stempeln, kneten, nähen, kritzeln, schreiben, kochen, backen, singen, gärtnern, fotografieren usw.

 

 

 

Entspannt kreativ – kreativ entspannt

Jeder, der sich kreativ betätigt, wird gewiss jene Momente kennen, in denen er ganz bei sich ist. Sich auszudrücken – aus reinem Vergnügen – ohne Absicht, ein Meisterwerk erschaffen zu müssen (vielleicht wird es dennoch eines – man kann ja nie wissen 😉 ) – das ist herrlich entspannend und ein Abenteuer, das ins Innerste führt und den Wesenskern, der tief verborgen unter vielen vielen Schichten/Rollen des Alltags schlummert, pulsieren und vor Freude sprühen lässt. Leben eben.

Kreativität ist ein Ausdruck der Persönlichkeit und sitzt im Kopf und im Herzen.

Kreative Techniken kann man erlernen: Man kann angeleitet werden, man kann sie sich abschauen. Man kann sie aber auch selber entdecken: Indem man ausprobiert. Learning by doing halte ich für eine sehr probate und nachhaltige Lernweise.

 

Wer meint, nicht perfekt zeichnen oder malen oder was auch immer zu können, dem sei gesagt, darum geht es auch gar nicht. Kreativ sein braucht vor allem eines: Lust. Natürlich kann man da jetzt einwenden, dass man keine Lust verspürt, etwas Kreatives zu tun. ABER: die Lust kommt oft mit dem Tun ..

Die Kraft der Absichtslosigkeit

NICHT VERGESSEN: Beide Schalter auf AN (Kopf/Herz) – wobei der Schalter für den Kopf ruhig runtergedimmt werden kann … und der Kraft der Intuition vertrauen.

Wie wäre es damit? Papier und Stift geschnappt und ohne lange zu überlegen und zu planen, einfach mal drauflos kritzeln … und sich vom Ergebnis überraschen lassen.

 

happy (zen)doodling … fröhliches Kritzeln …

Linien, Punkte, Kreise, Spiralen, Dreiecke, Vierecke …

 

B. E. Gütl ©

 

Augen, Ohren, Nasen, Hände, Außerirdische, Monster, Tiere, Bäume, Blumen, …

einfach mal drauflos

Experimentieren und der Fantasie freien Lauf lassen, ohne Anspruch auf ein bestimmtes und perfektes Ergebnis: herrlich entspannend und mitunter spaßig  … Zudem fördert diese Herangehensweise Lockerheit und das Abgeben von Kontrolle, das Zulassen von „Fehlern“, die in Wirklichkeit gar keine sind, sondern nur Abweichungen von im Kopf bzw. der Ratio gefassten Plänen.

 

Ich meine:

Kreativität leben, bedeutet

  • seinem Wesenskern sichtbaren Ausdruck verleihen
  • neue Sichtweisen zu gewinnen
  • sich selber zu spüren und zu erfahren
  • Lösungspotenzial zu erkunden
  • sich ganzheitlich wahrzunehmen
  • seine Sinne zu schärfen/verfeinern
  • den Geist entlasten
  • Energieüberschuss abzugeben/Energie aufzutanken
  • Vielfalt erfahren
  • neue Wege beschreiten
  • und noch vieles mehr.

 

Der schöpferische Ausdruck jedes Menschen ist so einzigartig wie sein fingerprint. 

 

 

 

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Vergessen wir nicht viel zu oft, welche Möglichkeiten in uns angelegt sind, was für reiche Schätze in der eigenen Schatzkiste lagern?

Also: EINFACH MAL DRAUFLOS … be yourself – entdecke dich neu

*****

  • Auf welche (kreative) Art und Weise gelingt es dir am besten, dich auszudrücken?
  • Wenn du in deiner Schatzkiste kramst, was kommt da zum Vorschein?

 

Teil 2 folgt   …        bis dahin alles Gute!

 

 

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Autor:

Österreich. *** Reflexionen zu Leben & Alltag: Persönlichkeit, Leben in Balance, Selbstmanagement, Gesundheit, Weisheitsgedanken, Kreativität, Lebensfreude.

6 Kommentare zu „Kramen in der eigenen Schatzkiste. Teil 1

  1. Finde es großartig, dass Du dazu animierst, einfach drauflos kreativ zu sein! Mein Lesetipp, Cameron’s „der Weg des Künstlers“ fand ich selbst zwar leicht esoterisch und streckenweise zu lang, aber auch darin ist die Idee: einfach machen und beim machen es lernen/ wachsen! (Gruß von umweltpsychologie.net)

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  2. Wie schön, deinen Text zu lesen! Er macht Mut um auszuprobieren. Ich habe auch immer wieder große Lust dazu, leider bin ich hinterher mit dem Ergebnis so wenig zufrieden, dass ich wieder davon ablasse. Ich vermute, mein Perfektionismus steht mir dabei im Weg …
    Liebe Grüße, Christine

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Christine, das mit dem Perfektionismus kenn‘ ich allzu gut. Allerdings hat dieser Saboteur bei mir schon seit längerem Hausverbot, tja und siehe da – vieles geht leichter und entspannter. 🙂 Herzlichen Gruß, Beate

      Gefällt 1 Person

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