Veröffentlicht in Allgemein, Reflexion

Warten

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Zwischen Zwang und Hoffnung

Schlange stehen an der Kasse, warten auf den Bus, warten beim Arzt, warten beim Amt, warten an der Ampel, warten in der hotline, warten auf die Handwerker. Wir alle kennen solche Situationen. Und den wenigsten  von uns ist es angenehm, warten zu müssen. Viele empfinden es sogar als äußerst ärgerlich.

Warum ist das so? Ist Wartezeit vergeudete Lebenszeit, Leerlauf sozusagen? Zeit in der man Nützliches bzw. Sinnvolles erledigen könnte?  Für manche ist das Warten gleichzusetzen mit Langeweile. Und um dieser zu entgehen, wird die Wartezeit fleißig verkürzt mit Lesen, Videos schauen, Musik oder Podcasts hören, Tag träumen, einem Nickerchen (sofern möglich) und anderen Ablenkungen.

Warten durchkreuzt unsere Pläne, es stellt sich einfach in den Weg, oktroyiert uns ein STOPP auf, oftmals in einem Raum, der uns widerstrebt, in welchem wir uns nicht wohlfühlen.  Warten (müssen) ist ein Eingriff in persönlichen (Spiel-)Raum und/oder (Individual-)Zeit.

Und es ist verdammt schwer, einmal gar nichts zu tun, einfach nur zu warten.

Der Basketballer Satchel Paige soll gesagt haben:

Manchmal sitze ich da und denke. Und manchmal sitze ich einfach da.

Mir gefällt diese Idee des „Einfach-da-Sitzens“ …

 

Wenn wir (ab)warten, schaut die Sache schon wieder anders aus.  Hier ist Hoffnung im Spiel. Wir warten auf eine günstigere Gelegenheit, auf den Ausverkauf, auf Besserung usw.

***

Warten – was bedeutet das für dich?

Alles Gute für 2019!

 

 

 

 

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Autor:

Österreich. *** Reflexionen zu Leben & Alltag: Persönlichkeit, Leben in Balance, Selbstmanagement, Gesundheit, Weisheitsgedanken, Kreativität, Lebensfreude.

5 Kommentare zu „Warten

  1. Toller Bericht! :-)! meistens ist warten für mich ein „warten auf etwas“. Das heißt wenn du auf etwas negatives wartest (Diagnose) kann warten mit Angst und Stress verbunden sein. Das inspiriert mich da demnächst mal drüber zu schreiben, danke! Wenn du auf etwas positives wartest, wie die Geburt eines Kindes, dann ist das Wissen über den Schmerz der körperlich kommen wird wohl da, aber das Glück wenn die Geburt klappt, ist sehr hoch. Neutrales Warten, zb auf den Bus, ist für mich wie Leerlauf Zeit: ich kann diese Zeit nutzen um gar nichts zu tun, oder um die Welt zu beobachten, die dann sich um mich herum bewegt, und in der ich eine Insel der Ruhe kurz habe. ich versuche nicht an das, wo ich nach dem Warten hin will zu denken, sondern an das, was im Moment ist. Warten kann so sehr entspannend wirken.

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  2. Liebende Bestzeit

    Warten bedeutet im Mangel auf Fülle Reichtum hoffend
    In der Bedürftigkeit schmachten

    Warten ist geschenkte Zeit derweil ich den Abwasch besorge
    Immer ein Buch dabei einen Notizblock
    Gespräche mit neu entdeckten Menschenwesen
    Innehalten spüren dasein

    Buddha sitzt eifach da
    Nirwanisch erleuchtet

    Wie kann Er der Welt mehr beitragen
    Als hier und jetzt zu sein

    Im Stau steht die Zeit still
    An der Warteschlange werde ich mir Dir gewahr

    Danke der Nachfrage
    Den Segen des Unerwarteten

    Dir Joaquim von Herzen

    Gefällt 1 Person

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