Veröffentlicht in Allgemein, Persönlichkeit, Reflexion

Andersgleich

Anders und doch gleich?

Bin ich heute noch derselbe Mensch, der ich gestern war? 

Wenn sich im Laufe der Jahre der Körper verändert und auch der Geist sich wandelt, bin ich dann immer noch der- oder dieselbe? Was macht mich aus? Der Körper? Der Geist? Die Seele? Woran mache ich meine Identität fest: An der Biologie, am Bewusstsein, am Gedächtnis?  Am Namen? An?

Das Schiff des Theseus

In der griechischen Mythologie gibt es Theseus, der siegreich mit seinem Schiff nach Athen zurückreist. Im Laufe der Jahre wird sein Schiff Stück für Stück ausgetauscht, bis es am Schluss nichts mehr seiner ursprünglichen Teile aufweist. So stellt sich die Frage, ob ein Gegenstand seine Identität verliert, wenn Teile von ihm oder gar alles ausgetauscht wird.

ein humorvolles Video dazu  (Dauer: 4:58)

 

Na alles klar, wer du bist, was dich ausmacht? Oder vielleicht doch nicht so ganz?

https://de.wikipedia.org/wiki/Schiff_des_Theseus

 

Authentisch leben – die Maske ablegen

Je besser wir uns selbst erforschen, umso eher können wir auch erkennen, was uns in unserer Entwicklung blockiert oder auch den Umgang mit anderen erschwert und dann da erfolgreich ansetzen. Zugegeben, Selbsterforschung ist gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick vielleicht scheinen mag. Das liegt wohl an den blinden Flecken, die jeder von uns hat. Aber auch das ist eine Hürde, die überwunden werden kann. Wie? Über die Reflexion durch Freunde bzw. vertraute Personen.

Wenn ich mich besser kenne, weiß, wer ich bin, was mein Weg ist, welches Potential in mir steckt, fällt es leichter, die eigene, wahre Persönlichkeit zu leben, vorausgesetzt, dass ich mich so akzeptiere und/oder die Bereitschaft zur Veränderung mitbringe. Letztendlich: Echter leben. Leichter leben. Sich nicht mehr verstellen.

 

Vergleichen

Eine sehr interessante Frage drängt sich mir noch auf: Kann ich mein ICH erkennen, wenn ich alle Beziehungen zu anderen Menschen und der gesamten Umwelt ausklammere?  Ich sage: „bedingt.“ Klar erscheint jedoch, dass erst im Abgleich mit anderen Menschen, anderen Verhaltensweisen usw. die UNTERSCHIEDE bzw. das EIGENE klarer zutage treten. In dieser Hinsicht ist das Vergleichen mit anderen hilfreich; wenn aber der Vergleich dazu führt, dass der Fokus auf  Bewertung der Unterschiede ausgelegt ist, dann aufgepasst:

Der Vergleich ist der Dieb der Freude.

– Theodor Roosevelt

Schwupp-di-wupp passiert es, dass einem die eigenen Unzulänglichkeiten bewusst werden und das kann mitunter dazu führen, dass man sich minderwertig fühlt und die Freude am eigenen Sein trübt. In manchen Fällen kann der Vergleich aber auch Ansporn sein!

 

I am what I am (Gloria Gaynor)

 Es ist ein Leben und es gibt keine Umkehr und keine Anzahlung: Ein Leben, also ist es an der Zeit deinen Schrank zu öffnen. Das Leben ist nicht einen Pfifferling wert, ehe du sagen kannst: „Ich bin was ich bin.“.

Übersetzung aus: https://www.lyrix.at/t/gloria-gaynor-i-am-what-i-am-ich-bin-was-ich-bin-611

 

Alles Gute und lieben Gruß,

Beate

***

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autor:

Österreich. *** Reflexionen zu Leben & Alltag: Persönlichkeit, Leben in Balance, Selbstmanagement, Gesundheit, Weisheitsgedanken, Kreativität, Lebensfreude.

2 Kommentare zu „Andersgleich

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