Innehalten

lotus

In der Ruhe liegt die Kraft.

Innehalten – Entspannen – Meditieren

Der oftmals hektische Alltag lässt kaum Raum und Zeit für Verschnaufpausen und Momente der Stille. Dabei wissen wir, dass permanente Anspannung, Terminhetze, Leistungs- und Erfolgsdruck der körperlichen und vor allem auch der psychischen Gesundheit absolut abträglich sind. Umso wichtiger ist es, kleine Inseln der Ruhe in den Alltag zu integrieren.

Meditation hilft uns Körper, Seele und Geist zur Ruhe zu bringen. Aus dieser Ruhe heraus schöpfen wir neue Kraft.  Im Alltag sind unsere Gedanken vorwiegend mit der Außenwelt verflochten. Meditation hilft uns, das Gedankenkarussell zu stoppen und gleichzeitg fördert sie ganzheitliche Wahrnehmung. (vgl. hierzu Deutzmann, Hans:  Yoga als Gesundheitsförderung. Grundlagen, Ziele und Rezeption. Seite 153.)

Viele Menschen denken, Meditation sei etwas, bei dem man (unbequem) im Schneidersitz verharren muss und irgendwie zur Erleuchtung kommen wird, jedenfalls kompliziert und esoterisch. Vielmehr richtig ist,dass Meditation einfach anzuwenden ist und auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblickt.

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Wie kann ich zur Ruhe kommen?  Anleitungen

 

Übung 1 „Ein-Aus“

In einer bequemen Haltung dem Atmen folgen: Beim Einatmen  „EIN“ denken (innerlich sprechen). Beim Ausatmen „AUS“ denken.

Dauer: individuell

Es ist hilfreich, die Augen zu schließen. Einatmen bitte durch die Nase, damit der Mund nicht austrocknet.

Die Gedanken sind bei dieser Übung auf 2 Gedanken (Ein/Aus) begrenzt.  Nach und nach wird es gelingen, nur mehr dem Atmen zu folgen ohne EIN/AUS zu denken.


 

Übung 2 „Lauschen“ 

Variante a)

Kann in der Natur oder geschlossenen Räumen durchgeführt werden.

Eine entspannte Haltung einnehmen, Augen bitte schließen und die Aufmerksamkeit auf Geräusche lenken (ohne weiter über das Geräusch nachzudenken):

Beispiel: ein Hubschrauber fliegt über das Wohngebiet:  Nur das Geräusch wahrnehmen, nicht darüber nachdenken, wohin er fliegt, ob es ein Rettungshelikopter ist usw.)

 

Variante b) einem Ton folgen bis er verstummt

Vorschlag:

  • Triangel schlagen: dem Ton nachfolgen, bis er nicht mehr wahrnehmbar ist.
  • Klangschale(n): dem Ton nachfolgen, bis er nicht mehr wahrnehmbar ist.
  • Glockenspiel:  der Tonleiter entlang jeweils einem Ton nachfolgen, bis er nicht mehr wahrnehmbar ist ( also dem Ton  C nachfolgen, bis er nicht mehr wahrnehmbar ist, dann dem Ton D bis er nicht mehr wahrnehmbar ist usw.)

 

 

 

 

Dauer bei beiden Varianten: individuell


 

Weniger ist mehr – Natur als Kraftquelle

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